Was ist eine Aufenthaltsgestattung?

Eine Bescheinigung über die Aufenthaltsgestattung ist das Aufenthaltspapier, das Asylsuchenden für die Dauer des Asylverfahrens erteilt wird.   
Nach der förmlichen Asylantragstellung wird die Bescheinigung über die Aufenthaltsgestattung ausgestellt. Zuständig für die Ausstellung ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, solange der Asylsuchende noch in einer Erstaufnahmeeinrichtung wohnt. Ist er/sie bereits auf eine Kommune verteilt worden, ist die Ausländerbehörde zuständig (§ 63 Abs. 3 Asylgesetz).

Die Bescheinigung über die Aufenthaltsgestattung wird für maximal sechs Monate ausgestellt und solange verlängert, bis das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge oder ein Verwaltungsgericht entgültig über den Asylantrag entschieden hat. Wird der Asylantrag als offensichtlich unbegründet abgelehnt und bleibt ein dagegen eingelegter Eilantrag erfolglos, wird die Aufenthaltsgestattung eingezogen (vgl. §§ 63, 67 Asylgesetz).

Stand: 31.08.2016



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