Bei welchen Arten von Beschäftigung muss die Bundesagentur für Arbeit der Erteilung der Arbeitserlaubnis nicht zustimmen?

Die Ausländerbehörde entscheidet ohne Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit über die Erteilung einer Arbeitserlaubnis für (§ 32 Abs. 4, Abs. 2 Nr. 1-3 Beschäftigungsverordnung):

  • eine Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten oder vergleichbar geregelten Ausbildungsberuf (es muss keine qualifizierte, d.h. mindestens zweijährige Ausbildung sein)
  • Orientierungspraktika von bis zu drei Monaten für eine Berufsausbildung oder ein Studium
  • Praktika im Rahmen eines von der EU finanziell geförderten Programms
  • Pflichtpraktika im Rahmen einer schulischen Ausbildung/eines Studiums
  • Praktika von bis zu drei Monaten begleitend zu einer Berufs- oder Hochschulausbildung, wenn nicht zuvor ein solches Praktikumsverhältnis mit demselben Ausbildenden bestanden hat
  • Einstiegsqualifizierung
  • Tätigkeiten von Hochqualifizierten, Führungskräften etc.

Stand: 31.08.2016



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