Haben Asylsuchende und geduldete Migrant/innen Zugang zu einer Außerbetrieblicher Ausbildung?

Eine Außerbetriebliche Ausbildung ist eine Berufsausbildung für förderungsbedürftige junge Menschen, die bei Bildungsträgern durchgeführt und durch betriebliche Phasen ergänzt wird (§ 76 SGB III).

Asylsuchende mit einer Aufenthaltsgestattung oder einem Ankunftsnachweis sowie Migrant/innen mit Duldung haben Zugang hierzu nur (§§ 78 Abs. 3; 59 Abs. 3 SGB III), wenn

  • sie sich 5 Jahre im Inland aufgehalten haben und 5 Jahre rechtmäßig erwerbstätig gewesen ist oder
  • wenn zumindest ein Elternteil sich während der letzten 6 Jahre insgesamt
    3 Jahre im Inland aufgehalten hat und
    3 Jahre rechtmäßig erwerbstätig gewesen ist.
    Ausnahmen hiervon sind unter bestimmten Voraussetzungen möglich,  vgl. § 59 Abs. 3 Nr. 2 SGB III; u.U. sind Zeiten der Haushaltsführung und Kinderbetreuung der Erwerbstätigkeit gleichgestellt.

Stand: 31.08.2016

 



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