Haben Flüchtlinge mit einer Aufenthaltserlaubnis Zugang zu Leistungen zur Ausbildungsförderung (BAföG-Leistungen etc.)?

Zugang zu

  •  Ausbildungsbegleitenden Hilfen (§ 75 SGB III)
  •  Assistierter Ausbildung (§ 130 SGB III)
  •  Berufsausbildungsbeihilfe (§ 56 SGB III)
  •  Leistungen nach BAföG (§ 2 BAföG)
  •  Außerbetrieblicher Berufsausbildung (§ 76 SGB III)
  •  Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (§ 51 SGB III)

haben nach Flüchtlinge mit (§ 59 Abs. 1 Satz 2, Abs. 3 SGB III; § 8 Abs. 2 BAföG):

1. Aufenthaltserlaubnis nach §§ 22; 23 Abs. 1; 23 Abs. 2; 23 Abs. 4; 23a; 25 Abs. 1; 25 Abs. 2; 25a; 25b Aufenthaltsgesetz:
ohne Wartezeit.

2. Aufenthaltserlaubnis nach §§ 25 Abs. 3; 25 Abs. 4 Satz 2; 25 Abs. 5 Aufenthaltsgesetz:

  • sie sich seit mindestens 3 Monaten rechtmäßig, gestattet oder geduldet im Inland aufhalten zu (§ 132 Abs. 3 SGB III)
    - Ausbildungsbegleitenden Hilfen
    - Assistierter Ausbildung
    - Berufsausbildungsbeihilfe
  • sie sich seit mindestens 15 Monaten rechtmäßig, gestattet oder geduldet im Inland aufhalten zu (§ 59 Abs. 1 S. 2 SGB III; § 8 Abs. 2 Nr. 2 BAföG)
    - Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen
    - Außerbetrieblicher Berufsausbildung
    - BAföG-Leistungen.

3. Aufenthaltserlaubnis nach §§ 24; 25 Abs. 4 Satz 1; 25 Abs. 4a, 4b Aufenthaltsgesetz:
nur bei vorangegangener eigener oder elterlicher Erwerbstätigkeit.

Stand: 31.08.2016

 



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