Wer kann einen Integrationskurs besuchen?

Ein Integrationskurs besteht aus einem Basis- und einem Aufbausprachkurs von je 300 Stunden zur Erlangung ausreichender Sprachkenntnisse und aus einem Orientierungskurs von 60 Stunden zur Vermittlung von Kenntnissen der Rechtsordnung, der Kultur und der Geschichte in Deutschland. Er endet mit einem Test, bei dem das Sprachniveau B1 GER erworben werden kann.

1. Einen Anspruch auf eine Teilnahme haben Flüchtlinge mit einer Aufenthaltserlaubnis (§ 44 Abs. 1 Aufenthaltsgesetz)

  • als Asylberechtigte, GFK-Flüchtlinge sowie subsidiär Schutzberechtigte
    (§ 25 Abs. 1, 2 Aufenthaltsgesetz)
  • aus humanitären Gründen (§§ 25 Abs. 4a S. 3; 25b Aufenthaltsgesetz)
  • wegen Aufnahme aus dem Ausland (§ 23 Abs. 2 Aufenthaltsgesetz)
  • als Resettlement-Flüchtlinge (§ 23 Abs. 4 Aufenthaltsgesetz).

2. Eine Zulassung zum Integrationskurs ist insbesondere möglich 
von Asylsuchenden, wenn dauerhafter und rechtmäßiger Aufenthalt zu erwarten ist (§ 44 Abs. 4 Satz 2 Aufenthaltsgesetz); gegenwärtig, wenn sie aus Syrien, Irak, Iran, Eritrea oder Somalia kommen.

Stand: 31.08.2016

 



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