Wer kann an einer Berufsbezogenen Sprachförderung teilnehmen?

1. Das ESF-BAMF-Programm bietet Migrant/innen eine berufsbezogene Sprachförderung an, zu der neben dem Deutschunterricht auch arbeitsmarktrelevante oder berufsspezifische Qualifizierungselemente wie ein Praktikum gehören können. Die Sprachförderung dauert bei einer Vollzeitmaßnahmen maximal sechs Monate.

Zugang besteht

  • mit jedem Ausgangssprachniveau ab A1 GER
  • für Leistungsempfänger nach SGB II und III
  • für arbeitsuchend gemeldete Personen
  • für Teilnehmende von Projekten der ESF-Integrationsrichtlinie Bund (u.a. Handlungsschwerpunkt Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen)
  • Beschäftigte können teilnehmen, wenn sie oder ihre Arbeitgeber die   
    Kosten des Sprachkurses tragen.

Damit können Asylsuchende mit einer Aufenthaltsgestattung oder einem Ankunftsnachweis sowie Migrant/innen mit einer Duldung grundsätzlich an der berufsbezogenen Sprachförderung teilnehmen.

2. Maßnahmen der berufsbezogenen Deutschsprachförderung (§ 45a AufenthG)

  • Koordination und Durchführung durch das BAMF
  • in der Regel nach dem Integrationskurs
  • Voraussetzung in der Regel Deutschkenntnisse A 2 GER
  • Ermessensleistung
  • Ausschluss
    - von Asylsuchenden, wenn ein dauerhafter und rechtmäßiger
      Aufenthalt nicht zu erwarten ist (gegenwärtig können
      Staatsangehörige aus Syrien, Iran, Irak, Eritrea oder Somalia
     
    teilnehmen)
    - Migrant/innen mit einer Duldung (Teilnahme nur bei
      Ermessensduldung möglich)
  • Nähere Ausgestaltung durch Deutschsprachförderverordnung – DeuFöV.

 Stand: 31.08.2016

 



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