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1.1 Brauchen Flüchtlinge für eine Tätigkeit als Arbeitnehmer_innen eine Beschäftigungserlaubnis?

Flüchtlinge benötigen stets eine Beschäftigungserlaubnis. Wenn in dem Aufenthaltspapier (Niederlassungs- oder Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsgestattung oder Duldung) "Erwerbstätigkeit gestattet" oder "Beschäftigung gestattet" eingetragen ist, liegt eine Beschäftigungserlaubnis vor. Steht in dem Aufenthaltspapier "Beschäftigung nur

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1.2 Unter welchen Voraussetzungen kann eine Beschäftigungserlaubnis für eine konkrete Arbeitsstelle erteilt werden?

Hierfür ist entscheidend, welches Aufenthaltspapier ein Flüchtling hat und wie lange er/sie schon in Deutschland lebt. Flüchtlinge, die im Asylverfahren sind und einen Ankunftsnachweis oder eine Aufenthaltsgestattung haben, dürfen (noch) nicht arbeiten, wenn sie noch keine drei Monate mit einem Aufenthaltspapier in Deutschland sind sie

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1.3 Wo muss eine Beschäftigungserlaubnis beantragt werden und wie läuft das Verfahren ab?

Wenn in dem Aufenthaltspapier "Beschäftigung nur mit Genehmigung der Ausländerbehörde gestattet" steht, muss ein Flüchtling für eine konkrete Arbeitsstelle, die ihr/ihm angeboten wird, bei der Ausländerbehörde die Erteilung einer Beschäftigungserlaubnis beantragen. Der Betrieb sollte hierzu ein Stellenbeschreibungsformular ausfüllen,

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1.4 Wie lange dauert das Verfahren zur Erteilung einer Beschäftigungserlaubnis?

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat für die Entscheidung über die Zustimmung zur Erteilung einer Beschäftigungserlaubnis zwei Wochen Zeit. Das gilt aber nicht, wenn die Angaben des Flüchtlings oder des Arbeitsgebers nicht vollständig sind. Arbeitgeber können das Zustimmungsverfahren beschleunigen, indem sie vorab die Voraussetzungen

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1.5 Haben Unternehmen, die Flüchtlinge als Arbeitnehmer_innen beschäftigen, besondere Verpflichtungen?

Bei der Beschäftigung von Ausländer_innen, so auch von Flüchtlingen, sind Arbeitgeber verpflichtet, zu prüfen, ob eine Beschäftigungserlaubnis vorliegt und für die Dauer der Beschäftigung eine Kopie des Aufenthaltspapiers aufzubewahren. Rechtsgrundlage: § 4 Abs. 3 Satz 3 und 4 Aufenthaltsgesetz

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1.6 Dürfen Flüchtlinge wegen einer Arbeitsaufnahme in eine andere Stadt ziehen?

Vor einem Umzug muss ein Flüchtling prüfen, ob eine sog. Wohnsitzauflage besteht, d.h. ob er verpflichtet ist, in einem bestimmten Bundesland oder in einer bestimmten Kommune zu wohnen und ob sie aufgehoben werden könnte. Dies hängt von dem jeweiligen Aufenthaltspapier ab. Beseht eine Wohnsitzauflage, ist sie in dem Aufenthaltspapier

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1.7 Dürfen Flüchtlinge im Rahmen ihrer Arbeit in Deutschland uneingeschränkt reisen?

In der Regel dürfen sich Flüchtlinge überall im Inland aufhalten, ohne vorher eine behördliche Erlaubnis einholen zu müssen. Eine Residenzpflicht oder räumliche Beschränkung, etwa auf einen Landkreis, besteht in der Regel nur für Asylsuchende mit einem Ankunftsnachweis oder einer Aufenthaltsgestattung und für Flüchtlinge mit einer

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1.8 Dürfen Flüchtlinge eine Fahrerlaubnis erwerben?

Hierfür ist ein amtlicher Nachweis über Ort und Tag der Geburt (Identitätsnachweis) erforderlich, der u.a. durch einen Reisepass oder eine Geburtsurkunde erbracht werden kann. Als Identitätsnachweis kann aber auch eine Aufenthaltsgestattung ausreichen, auch wenn die Personenangaben in dieser Bescheinigung allein auf den eigenen Angaben

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1.9 Können Flüchtlinge ein Girokonto eröffnen?

Unabhängig von dem jeweiligen Aufenthaltspapier haben alle Flüchtlinge einen Anspruch auf die Eröffnung eines Basiskontos. Rechtsgrundlage: § 31 Abs. 1 Zahlungskontengesetz

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1.10 Gibt es bei der Beschäftigung von Flüchtlingen als Arbeitnehmer_innen besondere arbeitsrechtliche Regelungen?

Es gilt in der Regel das deutsche Arbeitsrecht und damit auch folgende Regelungen: Wiederholte Befristung von Arbeitsverträgen Die Befristung eines Arbeitsvertrages ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes ist bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig. Bis zu dieser Gesamtdauer von zwei Jahren kann ein befristeter Arbeitsvertrag maximal dreimal

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1.11 Gibt es bei der Beschäftigung von Flüchtlingen als Arbeitnehmer_innen besondere sozialversicherungsrechtliche Regelungen?

Bzgl. der Sozialversicherungspflicht gelten für Flüchtlinge, wie für andere Ausländer_innen, die gleichen Regelungen wie für deutsche Beschäftigte: Der Arbeitgeber muss die Aufnahme der Beschäftigung bei der Krankenkasse als zuständiger Einzugsstelle melden. War der Flüchtling bislang nicht gesetzlich krankenversichert, kann er

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1.12 Gibt es bei der Beschäftigung von Flüchtlingen als Arbeitnehmer_innen besondere steuerrechtliche Regelungen?

Bzgl. der Lohnsteuer gelten für Flüchtlinge, wie für andere Ausländer_innen, die gleichen Regelungen wie für deutsche Beschäftigte. Die steuerliche Identifikationsnummer wird nach der Anmeldung per Post mitgeteilt, da die Meldebehörde das Finanzamt über den Zuzug informiert. Sollte die Steuernummer nicht angekommen sein, teilt das

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1.13 Welche Planungssicherheit besteht bei der Beschäftigung von Flüchtlingen als Arbeitnehmer_innen?

Das hängt von dem jeweiligen Aufenthaltspapier ab: a) Asylsuchende mit einem Ankunftsnachweis oder einer Aufenthaltsgestattung Das sind Personen, die einen Asylantrag gestellt haben oder stellen möchten, über den das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bzw. die Verwaltungsgerichte noch nicht endgültig entschieden haben. Für die

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1.14 Welche finanziellen Fördermöglichkeiten bestehen für Unternehmen, die Flüchtlinge als Arbeitnehmer_innen beschäftigen?

Arbeitgeber_innen können einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt erhalten, wenn sie Arbeitnehmer_innen einstellen, deren Vermittlung schwierig ist, z.B. weil sie keine bzw. unzureichende berufliche Qualifikation haben oder besonders einarbeitungsbedürftig sind, etwa weil sie länger nicht arbeiten konnten, oder weil gesundheitliche Einschränkungen

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1.15 Kann eine innerbetriebliche Weiterbildung von Flüchtlingen gefördert werden?

Insbesondere Flüchtlinge, die keinen Berufsabschluss haben, können unter bestimmten Voraussetzungen eine berufliche Weiterbildung aufnehmen, die durch die Bundesagentur für Arbeit gefördert wird. Wenn die berufliche Weiterbildung im Rahmen eines bestehenden Arbeitsverhältnisses durchgeführt wird, können Arbeitgeber Zuschüsse zum

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2.1 Brauchen Flüchtlinge für eine betriebliche Berufsausbildung eine Beschäftigungserlaubnis?

Flüchtlinge benötigen für eine betriebliche Berufsausbildung eine Beschäftigungserlaubnis. Wenn in dem Aufenthaltspapier (Niederlassungs- oder Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsgestattung oder Duldung) "Erwerbstätigkeit gestattet" oder "Beschäftigung gestattet" eingetragen ist, liegt eine Beschäftigungserlaubnis vor. Steht in dem Aufenthaltspapier

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2.2 Unter welchen Voraussetzungen erhalten Flüchtlinge eine Beschäftigungserlaubnis für eine betriebliche Berufsausbildung?

Hierfür ist entscheidend, welches Aufenthaltspapier ein Flüchtling hat und wie lange er/sie schon in Deutschland lebt. Flüchtlinge, die im Asylverfahren sind und einen Ankunftsnachweis oder eine Aufenthaltsgestattung haben, dürfen (noch) keine betriebliche Berufsausbildung beginnen, wenn sie noch keine drei Monate mit einem Aufenthaltspapier

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2.3 Wo muss eine Beschäftigungserlaubnis beantragt werden und wie läuft das Verfahren ab?

Wenn in dem Aufenthaltspapier „Beschäftigung nur mit Genehmigung der Ausländerbehörde gestattet“ steht, muss der Flüchtling für die Ausbildungsstelle, die ihm angeboten wird, bei der Ausländerbehörde die Erteilung einer Beschäftigungserlaubnis beantragen. Lehnt die Ausländerbehörde die Erteilung der Beschäftigungserlaubnis

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2.4 Haben Unternehmen, die Flüchtlinge als Auszubildende beschäftigen, besondere Verpflichtungen?

Bei der Beschäftigung von Ausländer_innen, so auch von Flüchtlingen, als Auszubildende sind Arbeitgeber verpflichtet, zu prüfen, ob eine Beschäftigungserlaubnis vorliegt und für die Dauer der Ausbildung eine Kopie des Aufenthaltspapiers aufzubewahren. Hat der Auszubildende eine sog. Ausbildungsduldung, d.h. darf er nur wegen der Ausbildung

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2.5 Dürfen Flüchtlinge wegen einer Ausbildungsaufnahme in eine andere Stadt ziehen?

Vor einem Umzug muss ein Flüchtling prüfen, ob eine sog. Wohnsitzauflage besteht, d.h. ob er verpflichtet ist, in einem bestimmten Bundesland oder in einer bestimmten Kommune zu wohnen und ob sie aufgehoben werden könnte. Beseht eine Wohnsitzauflage, ist sie in dem Aufenthaltspapier oder einem Beiblatt eingetragen; bei einer Aufenthaltserlaubnis

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2.6 Gibt es bei der Beschäftigung von Flüchtlingen als Auszubildende besondere arbeitsrechtliche Regelungen?

Es gilt das deutsche Arbeitsrecht, also dieselben Regelungen wie bei der Beschäftigung deutscher Auszubildender. Rechtsgrundlage: vgl. §§ 10 ff Berufsbildungsgesetz

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2.7 Gibt es bei der Beschäftigung von Flüchtlingen als Auszubildende besondere sozialversicherungsrechtliche Regelungen?

Es gilt das deutsche Sozialversicherungsrecht, also dieselben Regelungen wie bei der Beschäftigung deutscher Auszubildender. Es besteht auch eine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Unfallversicherung. Rechtsgrundlage: § 3 Nr. 1 SGB IV; § 2 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII

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2.8 Welche Planungssicherheit besteht bei der Beschäftigung von Flüchtlingen als Auszubildende?

Wenn eine mindestens zweijährige Berufsausbildung begonnen wurde oder begonnen werden kann, haben Arbeitgeber in der Regel die Sicherheit, dass der Flüchtling für die Dauer der Ausbildung in Deutschland bleiben kann. Selbst wenn der Asylantrag endgültig abgelehnt wird und aus anderen Gründen kein Aufenthaltsrecht besteht, erteilt die

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2.9 Welche finanziellen Fördermöglichkeiten bestehen für Unternehmen, die Flüchtlinge als Auszubildende beschäftigen?

Bei der Beschäftigung von Flüchtlingen im Rahmen von Praktika können Unternehmen keine finanzielle Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit erhalten. Gefördert wird jedoch eine Einstiegsqualifizierung, also ein die Ausbildung vorbereitendes Praktikum von sechs bis maximal zwölf Monaten (zu Einzelheiten vgl. 4.9). Rechtsgrundlage:

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2.10 Welche ausbildungsbegleitenden Fördermöglichkeiten bestehen für Flüchtlinge?

a) Ausbildungsbegleitende Hilfen Diese Maßnahmen werden ausbildungsbegleitend von Bildungsträgern durchgeführt und von der Bundesagentur für Arbeit gefördert, wenn Auszubildende Unterstützung zum Abbau von Sprach- und Bildungsdefiziten oder zur Förderung fachpraktischer und fachtheoretischer Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten

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2.11 Können Flüchtlinge Berufsausbildungsbeihilfe erhalten?

Der Zugang von Flüchtlingen zu Berufsausbildungsbeihilfe hängt von dem jeweiligen Aufenthaltspapier ab. Flüchtlinge mit einer Aufenthaltserlaubnis können in der Regel gefördert werden, Asylsuchende mit einem Ankunftsnachweis oder einer Aufenthaltsgestattung nach 15 Monaten Voraufenthalt dann, wenn ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt

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3.1 Brauchen Flüchtlinge für ein betriebliches Praktikum eine Beschäftigungserlaubnis?

Flüchtlinge benötigen für ein betriebliches Praktikum eine Beschäftigungserlaubnis. Wenn in dem Aufenthaltspapier (Niederlassungs- oder Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsgestattung oder Duldung) "Erwerbstätigkeit gestattet" oder "Beschäftigung gestattet" eingetragen ist, liegt eine Beschäftigungserlaubnis vor. Steht in dem Aufenthaltspapier

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3.2 Unter welchen Voraussetzungen erhalten Flüchtlinge eine Beschäftigungserlaubnis für ein betriebliches Praktikum?

Die Voraussetzungen für die Erteilung einer Beschäftigungserlaubnis hängen davon ab, welches Aufenthaltspapier der Flüchtling hat und wie lange er/sie schon in Deutschland lebt. Flüchtlinge, die im Asylverfahren sind und einen Ankunftsnachweis oder eine Aufenthaltsgestattung haben, dürfen (noch) kein betriebliches Praktikum beginnen,

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3.3 Wo muss eine Beschäftigungserlaubnis für ein Praktikum beantragt werden und wie lange dauert das Verfahren?

Hierfür ist entscheidend, um welche Art von Praktikum es sich handelt Orientierungspraktikum für eine Ausbildungs- oder Studienaufnahme bis zu drei Monaten Orientierungspraktikum für eine Arbeitsaufnahme a) Orientierungspraktikum für eine Ausbildungs- oder Studienaufnahme bis zu drei Monaten Wenn in dem Aufenthaltspapier "Beschäftigung

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3.4 Haben Unternehmen, die Flüchtlinge als Praktikant_innen beschäftigen, besondere Verpflichtungen?

Bei der Beschäftigung von Ausländer_innen, so auch von Flüchtlingen, sind Arbeitgeber verpflichtet, zu prüfen, ob eine Beschäftigungserlaubnis vorliegt und für die Dauer der Beschäftigung eine Kopie des Aufenthaltspapiers aufzubewahren. Rechtsgrundlage: § 4 Abs. 3 Satz 3 und 4 Aufenthaltsgesetz

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3.5 Gibt es bei der Beschäftigung von Flüchtlingen als Praktikant_innen besondere arbeitsrechtliche Regelungen?

Es gilt in der Regel das deutsche Arbeitsrecht und damit auch folgende Regelungen: Für die Höhe der Vergütung Hierfür ist entscheidend, um welche Art von Praktikum es sich handelt Orientierungspraktikum für eine Ausbildungs- oder Studienaufnahme bis zu drei Monaten Orientierungspraktikum für eine Arbeitsaufnahme a) Orientierungspraktikum

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3.6 Gibt es bei der Beschäftigung von Flüchtlingen als Praktikant_innen besondere sozialversicherungsrechtliche Regelungen?

Bzgl. der Sozialversicherungspflicht gelten für Flüchtlinge, wie für andere Ausländer_innen, die gleichen Regelungen wie für deutsche Beschäftigte: Für Praktika, die nicht ein vorgeschriebener Teil einer Ausbildung sind, sind die Regelungen über geringfügige Beschäftigungen anwendbar, wenn sie bis zu drei Monaten dauern oder das

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3.7 Welche Planungssicherheit besteht bei der Beschäftigung von Flüchtlingen als Praktikant_innen?

Das hängt von dem jeweiligen Aufenthaltspapier ab: a) Asylsuchende mit einem Ankunftsnachweis oder einer Aufenthaltsgestattung Das sind Personen, die einen Asylantrag gestellt haben (oder stellen möchten), über den das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bzw. die Verwaltungsgerichte noch nicht endgültig entschieden haben. Für

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3.8 Welche finanziellen Fördermöglichkeiten bestehen für Unternehmen, die Flüchtlinge als Praktikant_innen beschäftigen?

Bei der Beschäftigung von Flüchtlingen im Rahmen von Praktika können Unternehmen keine finanzielle Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit erhalten. Gefördert wird jedoch eine Einstiegsqualifizierung, also ein die Ausbildung vorbereitendes Praktikum von sechs bis maximal zwölf Monaten (zu Einzelheiten hierzu siehe Einstiegsqualifizierung). Rechtsgrundlage:

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3.9 Was ist eine Hospitation?

Bei einer Hospitation werden Kenntnisse und Erfahrungen in einem Tätigkeitsbereich gesammelt, ohne zeitliche und inhaltliche Festlegung und ohne rechtliche und tatsächliche Eingliederung in den Betrieb. Die Hospitanten sind rechtlich nicht verpflichtet, eine bestimmte betriebliche Tätigkeit auszuüben. Eine Hospitation ist kein Beschäftigungsverhältnis,

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3.10 Was ist eine Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung bei einem Arbeitgeber?

Alle Flüchtlinge, denen eine Beschäftigungserlaubnis erteilt werden kann, können durch die Agentur für Arbeit oder durch das JobCenter durch sog. Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung gefördert werden, um sie u.a. an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt heranzuführen. Diese Maßnahmen können teilweise oder ganz, für

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4.1 Brauchen Flüchtlinge für eine Einstiegsqualifizierung eine Beschäftigungserlaubnis?

Eine Einstiegsqualifizierung ist ein die Ausbildung vorbereitendes Praktikum von sechs bis zwölf Monaten, das auf der Grundlage eines Vertrags nach dem Berufsbildungsgesetz durchgeführt wird und für das der Arbeitgeber einen Zuschuss zur Vergütung erhalten kann. Flüchtlinge benötigen hierfür eine Beschäftigungserlaubnis. Wenn in dem

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4.2 Unter welchen Voraussetzungen erhalten Flüchtlinge eine Beschäftigungserlaubnis für eine Einstiegsqualifizierung?

Eine Einstiegsqualifizierung ist ein die Ausbildung vorbereitendes Praktikum von sechs bis zwölf Monaten, das auf der Grundlage eines Vertrags nach dem Berufsbildungsgesetz durchgeführt wird und für das der Arbeitgeber einen Zuschuss zur Vergütung erhalten kann. Bei der Frage, unter welchen Voraussetzungen Flüchtlingen eine Beschäftigungserlaubnis

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4.3 Wo muss die Beschäftigungserlaubnis für eine Einstiegsqualifizierung beantragt werden und wie lange dauert das Verfahren?

Eine Einstiegsqualifizierung ist ein die Ausbildung vorbereitendes Praktikum von sechs bis zwölf Monaten, das auf der Grundlage eines Vertrags nach dem Berufsbildungsgesetz durchgeführt wird und für das der Arbeitgeber einen Zuschuss zur Vergütung erhalten kann. Wenn in dem Aufenthaltspapier "Beschäftigung nur mit Genehmigung der Ausländerbehörde

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4.4 Haben Unternehmen, die Flüchtlinge im Rahmen einer Einstiegsqualifizierung beschäftigen, besondere Verpflichtungen?

Eine Einstiegsqualifizierung ist ein die Ausbildung vorbereitendes Praktikum von sechs bis zwölf Monaten, das auf der Grundlage eines Vertrags nach dem Berufsbildungsgesetz durchgeführt wird und für das der Arbeitgeber einen Zuschuss zur Vergütung erhalten kann. Bei der Beschäftigung von Flüchtlingen im Rahmen einer Einstiegsqualifizierung

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4.5 Dürfen Flüchtlinge wegen einer Einstiegsqualifizierung umziehen?

Eine Einstiegsqualifizierung ist ein die Ausbildung vorbereitendes Praktikum von sechs bis zwölf Monaten, das auf der Grundlage eines Vertrags nach dem Berufsbildungsgesetz durchgeführt wird und für das der Arbeitgeber einen Zuschuss zur Vergütung erhalten kann. Vor einem Umzug ist zu prüfen, ob es eine sog. Wohnsitzauflage gibt, d.h.

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4.6 Gibt es bei der Beschäftigung von Flüchtlingen im Rahmen einer Einstiegsqualifizierung besondere arbeitsrechtliche Regelungen?

Eine Einstiegsqualifizierung ist ein die Ausbildung vorbereitendes Praktikum von sechs bis zwölf Monaten, das auf der Grundlage eines Vertrags nach dem Berufsbildungsgesetz durchgeführt wird und für das der Arbeitgeber einen Zuschuss zur Vergütung erhalten kann. Es gilt hierfür das deutsche Arbeitsrecht und damit auch folgende Regelungen:

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4.7 Gibt es bei der Beschäftigung von Flüchtlingen im Rahmen einer Einstiegsqualifizierung besondere sozialversicherungsrechtliche Regelungen?

Eine Einstiegsqualifizierung ist ein die Ausbildung vorbereitendes Praktikum von sechs bis zwölf Monaten, das auf der Grundlage eines Vertrags nach dem Berufsbildungsgesetz durchgeführt wird und für das der Arbeitgeber einen Zuschuss zur Vergütung erhalten kann. Es gilt das deutsche Sozialversicherungsrecht und damit auch folgende Regelungen:

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4.8 Welche Planungssicherheit besteht bei der Beschäftigung von Flüchtlingen im Rahmen einer Einstiegsqualifizierung?

Eine Einstiegsqualifizierung ist ein die Ausbildung vorbereitendes Praktikum von sechs bis zwölf Monaten, das auf der Grundlage eines Vertrags nach dem Berufsbildungsgesetz durchgeführt wird und für das der Arbeitgeber einen Zuschuss zur Vergütung erhalten kann. Wenn eine Einstiegsqualifizierung begonnen wurde, haben Arbeitgeber ganz

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4.9 Welche finanziellen Fördermöglichkeiten bestehen für Unternehmen, die Flüchtlinge im Rahmen einer Einstiegsqualifizierung beschäftigen?

Eine Einstiegsqualifizierung ist ein die Ausbildung vorbereitendes Praktikum von sechs bis zwölf Monaten, das auf der Grundlage eines Vertrags nach dem Berufsbildungsgesetz durchgeführt wird und für das der Arbeitgeber einen Zuschuss zur Vergütung von max. 231,00 € monatlich zuzüglich eines Anteils am durchschnittlichen Gesamtsozialversicherungsbeitrag

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4.10 Welche Fördermöglichkeiten bestehen für Flüchtlinge während einer Einstiegsqualifizierung?

Eine Einstiegsqualifizierung ist ein die Ausbildung vorbereitendes Praktikum von sechs bis zwölf Monaten, das auf der Grundlage eines Vertrags nach dem Berufsbildungsgesetz durchgeführt wird und für das der Arbeitgeber einen Zuschuss zur Vergütung erhalten kann. Während der Einstiegsqualifizierung können die Auszubildenden durch Ausbildungsbegleitende

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5.1 Was müssen Unternehmen vor einer Entscheidung wissen?

Heterogene Bildungsstände bei Flüchtlingen selbst, anders konzipierte Bildungssysteme und eine andere Gestaltung der Arbeitsprozesse, aber auch sehr unterschiedliche soziale und ökonomische Ausgangsbedingungen lassen keine verallgemeinerten Aussagen über Qualifikationen und Potentiale von Flüchtlingen zu. Es lässt sich also nicht im

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5.2 Wer ist am Prozess der Einstellung von Flüchtlingen vom Unternehmen zu beteiligen?

Es wird vorausgesetzt, dass das Beschäftigungsprojekt in jedem Fall ausdrücklich die Unterstützung der Unternehmensleitung und – falls vorhanden – des Betriebsrates hat. Am Beginn sollte geklärt sein, wem die Federführung für das Vorhaben “Einstellung von Flüchtlingen“ übertragen wird. Je nach Umfang der geplanten Einstellungen

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5.3 Was sind die ersten Planungsschritte?

Es mag banal klingen, aber die Praxis lässt es sinnvoll erscheinen, darauf hinzuweisen: Vor Einleitung eines Prozesses sollte das Unternehmen die konkreten betrieblichen Arbeitsbereiche, in den beschäftigt werden soll, eindeutig und verbindlich festlegen. Darüber hinaus ist es von Bedeutung, die Beschäftigungsart (Voll-/Teilzeit, befristete/unbefristete

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5.4 Wie geht das Unternehmen mit etwaigen kultur-, bzw. religionsspezifischen oder auch politischen Konflikten um?

Sofern ein Betrieb bislang kaum Ausländer/innen beschäftigt hat, sollte auf jeden Fall in Erfahrung gebracht werden, wie die Belegschaft dazu steht. Grundsätzlich sollte aber immer geprüft werden, ob die Beschäftigung von Flüchtlingen in der Belegschaft abgelehnt oder etwa als Konkurrenz zur eigenen Anstellung bewertet wird. Vorbehalte

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5.5 Was sollte bei einem konkreten Beschäftigungsangebot beachtet werden?


Ausgehend vom konkreten Profil des Beschäftigungsangebots sollte das Unternehmen weitere Festlegungen darüber treffen, welche Kompetenzen und fachlichen Qualifikationen für diese Arbeits- oder Ausbildungsstelle unabdingbar sind und welche Erwartungen ggf. zu einem späteren Zeitpunkt, also nach Anstellung erfüllt werden müssen, bzw. können. Es

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5.6 Wie wird eine möglichst passgenaue Besetzung der angebotenen Stelle erreicht? Wie wird die Zielgruppe erreicht?

Das Unternehmen sollte sich zunächst immer an den Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit (zuständig für Asylsuchende und geduldete Ausländer/innen) oder der Jobcenter (zuständig für bereits anerkannte, also schutzberechtigte Flüchtlinge) wenden und dort die offene Stelle melden. Auch wenn oftmals die Erfahrung gemacht wird, dass

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5.7 Was ist für das Bewerbungsgespräch wichtig?

Dem Grunde nach wird das Bewerbungsgespräch mit Flüchtlingen so aufgebaut sein, wie jedes andere auch. Es wird aber auch hier empfohlen, immer einen Dolmetschenden hinzuziehen. Selbst wenn die Deutschkenntnisse recht gut sind, sollte zur Vermeidung von Missverständnissen so verfahren werden. Es sollte vermieden werden, im Bewerbungsgespräch

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5.8 Kann das Unternehmen auch nach Einstellung auf externe Hilfe vertrauen?

Ja, so sollte es sein. Die Nachbetreuung ist immer auch Aufgabe von Arbeitsmarktprojekten für Flüchtlinge. Es gibt aber eine Reihe weiterer Initiativen und Programme, die die Unternehmen, vor allem die KMU, vor, während und nach dem Einstellungsprozess unterstützen sollen/wollen (vgl. Nr. 6.3). Dennoch sollte der Betrieb auch nach Einstellung

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6.1 Wie erreiche ich die örtliche Arbeitsverwaltung?

Maßgeblich für die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen ist die örtliche Arbeitsverwaltung. Befindet sich ein Flüchtling noch im Asylverfahren oder wurde sein Antrag abgelehnt und eine Duldung erteilt, ist die örtliche Agentur für Arbeit zuständig. Wurde der Asylantrag eines Flüchtlings positiv entschieden, ist das örtliche Jobcenter

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6.2 Welche Akteure befassen sich vor Ort mit der Arbeitsmarktintegration und der Qualifizierung von Flüchtlingen?

Die wohl erfahrensten Akteure, wenn es um die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen geht, sind gegenwärtig Projektträger, die im Rahmen der so genannten Integrationsrichtlinie des Bundes in Projektverbünden des Programms „Integration von Asylsuchenden und Flüchtlingen“ (IvAF) tätig sind. Zum Teil sind diese Projektträger seit

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6.3 Gibt es Akteure, die unmittelbar Betriebe und Unternehmen unterstützen, die Flüchtlingen einstellen wollen?

Wie das Vorgängerprojekt "Zentrale Beratungsstelle Arbeitsmarkt und Flüchtlinge" (ZBS AuF) steht Ihnen seit dem 01.06.2018 auch die neue "Zentrale Beratungstelle Ausländer*innen und Fachkräftesicherung" (ZBS AuF II) sowohl vor als auch nach der Einstellung von Flüchtlingen mit Rat und Tat zur Seite. Es gibt aber mittlerweile weitere

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6.4 Wo finden Unternehmen bei (aufenthalts-)rechtlichen Fragen Unterstützung?

Auch hier bleibt die ZBS-AuF II Ihr Ansprechpartner. Die Kontaktdaten finden Sie auch hier: http://www.caritas-os.de/zbs-auf/zbs-auf. Es gibt aber eine Vielzahl von Beratungsstellen, die ebenfalls Auskunft geben können und sich möglicherweise unmittelbar in Ihrer Region befinden. Sind die Stellen vor Ort nicht bekannt oder erhalten Sie

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